Wärmebehandlung mittels Fango
Fango-Wärmetherapie ist eine physikalische Therapie, bei der eine Packung aus erhitztem Mineralschlamm vulkanischen Ursprungs auf den Körper aufgetragen wird, um eine tiefe Wärme zu übertragen. Diese Anwendung entspannt die Muskulatur, lindert Schmerzen, fördert die Durchblutung und den Stoffwechsel und wird häufig bei Muskelverspannungen, Rücken- und Gelenkschmerzen eingesetzt.
Was ist Fango?
- "Heilender Schlamm":
Das Wort "Fango" stammt aus dem Italienischen und bedeutet wörtlich "heilender Schlamm". - Vulkanischen Ursprungs:
Es handelt sich um fein zerriebenes Gestein vulkanischen Ursprungs, das mit Thermalwasser zu einem Brei vermischt wird. - Reifeprozess:
Dieser Schlamm reift für mindestens ein Jahr, bevor er in der Therapie verwendet wird.
Wie funktioniert die Fango-Wärmetherapie?
- Erhitzen und Auftragen:
Der Fango wird auf etwa 40 bis 50 Grad Celsius erhitzt und als dicke Schicht auf den betroffenen Körperbereich aufgetragen. - Wärmespeicherung:
Der Patient wird anschließend in Tücher oder Decken gehüllt, um die Wärme zu speichern und gezielt in die Tiefe eindringen zu lassen. - Wirkung:
Die Wärme entspannt die Muskeln, erweitert die Blutgefäße und verbessert so die Durchblutung des Gewebes. - Nach der Anwendung:
Nach einer Dauer von etwa 20 bis 40 Minuten wird der Fango abgewaschen.
Anwendungsgebiete
Muskelverspannungen und Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Rheuma und Arthrose, Förderung des Stoffwechsels und der Regeneration.
Nutzen
- Schmerzlinderung:
Die Wärme hilft, Schmerzen zu reduzieren. - Entspannung:
Verspannte Muskeln werden gelockert und entspannt. - Durchblutungsförderung:
Die verbesserte Durchblutung unterstützt den Heilungsprozess. - Entzündungshemmung:
Die im Fango enthaltenen Mineralien können entzündungshemmend wirken.